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Die Barther Buchholz-Orgel
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| Mit ihren 2939 Pfeifen, auf 50 klingende Stimmen verteilt, gehört sie zu den großen deutschen Orgeln. Die 42 Register aus der Bauphase um 1820 von Orgelbauer Johann Simon Buchholz und Sohn Carl August Buchholz wurden um 1890 durch 8 Register durch Grüneberg, Stettin ergänzt, was mit großem Respekt gegenüber den Erbauern als "Schwellwerk" erfolgte. Ihre Bedeutung als besonders wertvolles Instrument in der nordeutschen Orgellandschaft ist ihr unverfälschter, erlesener frühromantischer Klang. Das Instrument konnte von Zerstörung und Umbauten im Sinne irgend eines Zeitgeschmacks nahezu verschont bleiben. So kann von mehr als 90 Prozent originaler Substanz gesprochen werden.
Unter großem Aufwand wurden vor der eigentlichen Sanierung durch die Firma "bhd-Bautenschutz Dresden", alle Holzteile von alten giftigen Schädlingsbekämpfungsmittel-Resten befreit- ein Pilotprojekt, gefördert durch die "Deutsche Bundesstiftung Umwelt" in Osnabrück. Die gesamte Restaurierung hatte einen Kostenumfang von fast 500.000 EUR. Finanzielle Mittel kamen von der "ZEIT-Stiftung", vom Land Mecklenburg-Vorpommern, verschiedenen kirchlichen Institutionen und von sehr vielen privaten Spenden. Die Bälge und die gesamte Windanlage, das Pfeifenwerk, die Traktur, der Spieltisch und der Prospekt wurden durch die Orgelbaufirma Kristian Wegscheider, Dresden, sorgfältig restauriert und saniert.
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Evangelische Kirchengemeinde Sankt Marien Barth